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Ein erfolgreiches Frühlingskonzert


Am Samstagabend, den 6. Mai, fand im Haaggerisaal Samstagern unser Frühlingskonzert unter dem Motto „Summertime“ statt. Während es draussen sehr regnerisch war, erwärmte im restlos gefüllten Saal die Musik die Herzen von Zuhörerinnen und Zuhörern.

Einstieg mit dem Aspirantenspiel

Im ersten Teil des Konzertabends zeigten die Aspiranten – zum Teil verstärkt mit Erwachsenen – ihr Können. Sofort konnten sie den Saal mitreissen und eine tolle Stimmung aufbauen. Beeindruckend auch, mit welcher Spielfreude die Jungen Solos zum Besten gaben. Besonders originell war auch ihr Programmaufbau: nach fünf einzelnen Stücken folgte zum Schluss im Sinne einer Ouvertüre ein Medley der vorangegangenen Stücke, eine witzige und gelungene Vorstellung. Damian Landolt, der Leiter des Aspirantenspiels hat mit seiner beständigen und begeisternden Art sehr viel erreicht. Manch einer der Zuhörer, auch Mitglieder des Musikvereins, äusserten sich spontan mit Worten wie „So gut habe ich die noch nie gehört!“ Nicht ohne Zugabe wurden die Aspis entlassen und so begeisterten sie nochmals mit dem amerikanischen Marsch „Military Escort“.

Musikverein: eine Komposition aus den eigenen Reihen

Nach der Eröffnung des zweiten Konzertteils durch das Saxophonregister, das „Summertime“ aus Porgy and Bess von George Gershwin intonierte und dem Einmarsch des restlichen Orchester erklang mit nahtlosem Start „Walking on Sunshine“. Es folgte im ersten Konzertteil unter anderen Stücken die Aufführung von „Self Decree“, eine Eigenkomposition von Lukas Grossmann, Klarinettist im Verein. Er schrieb das vor einigen Jahren von ihm komponierte Werk für Blasorchester um und nahm auch gleich den Gesangspart wahr. Der Applaus aus dem Saal und von den mitspielenden Musikern war ihm sicher. Nach der Pause wurden unter anderem die wunderschöne Melodie „The Last Rose of Summer“ von Friedrich von Flotow gespielt und mit „Brasil Time“ südamerikanische Rhythmen, bei denen einige Mitglieder des Vereins ihr Blasinstrument mit einem Rhythmusinstrument tauschten. Durch das Programm führte als Moderator Tenorsaxophonist Stefan Thalmann, der in seine witzigen Überleitungen auch die Vorstellung der einzelnen Register im Orchester einbaute. Der Höhepunkt zum Schluss war das Medley „Summer Holliday“ in dem zum Beispiel die musikalischen Themen „Chirpy, Chirpy, Cheep, Cheep“ oder „Mylord“, im Deutschen auch bekannt unter dem Namen „Das rote Pferd“ eingebaut waren. Das Stück gipfelte darin, dass das Orchester den Text des Liedes sang und Tenorsaxophonistin Magdalena Reist auf einem Steckenpferd durch den Saal galoppierte, ein witziger Schluss, der die Stimmung im Saal auf den Höhepunkt brachte.

So wurde auch der Musikverein nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne gelassen. Ein sehr unterhaltsamer Abend, der mit seinen fröhlichen Sommerklängen so wunderbar zum regnerischen Abend kontrastierte.

Moderator Stefan beim Interview mit dem Dirigenten Sandro Imhasly


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